Umwälzpumpen  

In geschlossenen Kreislauf-Rohrleitungssystemen werden zum Transport von Heizwasser oder für die Warmwasser-Zirkulation elektrisch betriebene Umwälzpumpen eingesetzt.
Die Pumpenleistung richtet sich nach

  • dem Förderdruck [bar] in Abhängigkeit von der statischen Höhe [m] zuzüglich der zu überwindenden Anlagenwiderstände sowie
  • der Fördermenge [m³/h], die dem erforderlichen Heizwasserdurchsatz zur Übertragung der Wärmeleistung entspricht.

Der Betrieb von Umwälzpumpen nimmt durch den Verbrauch an elektrischer Energie auch Einfluss auf die Höhe der laufenden Betriebskosten einer Heizungsanlage. Die Pumpen sollten daher nicht überdimensioniert werden. Da moderne Wärmeerzeuger die Heizleistung an den jeweils augenblicklichen Wärmebedarf anpassen, werden heute überwiegend drehzahlgeregelte Umwälzpumpen eingesetzt.

     
Verbrennungsluftverbund  

Für den Betrieb von raumluftabhängigen Gasfeuerstätten mit Strömungssicherung (Gasgeräte Art B) bestehen Anforderungen an die Größe des Aufstellraums und an die Verbrennungsluftversorgung. Hierzu sind zwei Schutzziele zu erfüllen:

Schutzziel 1: Sicheres Betriebsverhalten im Anfahrzustand
Der Aufstellraum muss groß genug sein, um nach dem Brennerstart oder bei ungünstigen Schornsteinbedingungen austretendes Abgas so zu verdünnen, dass die Abgaskonzentration im Raum unbedenklich bleibt.

Schutzziel 2: Ausreichende Verbrennungsluftversorgung
Der Aufstellraum muss abhängig von der Geräteleistung eine Mindestgröße aufweisen. Ist die erforderliche Raumgröße nicht gegeben, kann die Verbrennungsluftversorgung über Außenfugen im Verbrennungsluftverbund erfolgen. Die dazu erforderlichen Maßnahmen und Berechnungsgrundlagen sind in der DVGW-TRGI festgelegt.

     
Wärmepumpe   Wärmepumpen nutzen Wärmeenergie aus der Umwelt, die im Erdreich, in der Umgebungsluft oder im Grundwasser gespeichert ist. Dabei wird das Temperaturniveau mit Hilfe zusätzlicher mechanischer Antriebsenergie so angehoben, dass es für den Betrieb einer Heizungsanlage nutzbar ist. In der Wärmepumpe zirkuliert ein Arbeitsmittel, dessen Aggregatzustand ständig zwischen gasförmig und flüssig wechselt.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe beruht auf einem geschlossenen, thermodynamischen Kreisprozess:
1. Das kalte, flüssige Arbeitsmittel nimmt im Verdampfer Energie aus der Wärmequelle (Luft, Geothermie, Grundwasser) auf verdampft dabei,
2. Unter Einsatz mechanischer Energie (elektrischer Antrieb) wird das dampfförmige Arbeitsmittel im Kompressor zu Heißgas erhitzt,
3. Im Kondensator verflüssigt sich das Heißgas, die dabei frei werdende thermische Energie wird an das Heizsystem abgegeben,
4. Das flüssige Arbeitsmittel wird im Expansionsventil entspannt, wodurch es stark abkühlt und somit wieder Energie aufnehmen kann.
     
Wärmerückgewinnung  

Bei der Wärmerückgewinnung wird die Wärme der Abluft zu Heizzwecken genutzt. Die primärenergetisch sinnvollste Variante der Wärmerückgewinnung ist, im Winter die Wärme der Abluft zur Erwärmung der Zuluft zu nutzen. Diese direkte Nutzung benötigt für den Transport der Luft durch den Wärmeaustauscher nur wenig Primärenergie. Im Vergleich zur benötigten Transportenergie (elektrische Energie für den Betrieb des Abluftventilators) lässt sich mehr als das zehnfache an Heizwärme zurückgewinnen.

Bei indirekter Nutzung der Wärme der Abluft als Wärmequelle für eine Abluft-Wärmepumpe muss für die Nutzung der Abwärme zusätzlich elektrische Energie für die Wärmepumpe aufgewendet werden.

     
Wirkungsgrad  

In der Heizungstechnik ist der Wirkungsgrad ein Maß für das Verhältnis von zugeführter Energie zu tatsächlich nutzbarer Energie. Es werden mehrere Wirkungsgrade unterschieden:

 
  • Der feuerungstechnische Wirkungsgrad bezeichnet die nach Abzug der Abgasverluste noch als Heizwärme nutzbare Energie. Die Strahlungs- und Betriebsbereitschaftsverluste sind beim feuerungstechnischen Wirkungsgrad nicht berücksichtigt.
 
  • Der Kesselwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Brennstoff enthaltenen Energie im Heizkessel unter Berücksichtigung der Strahlungsverluste nach der Verbrennung als nutzbare Wärmeenergie verbleibt.
 
  • Der Nutzungsgrad ist eine Kenngröße zur Beurteilung der Energieeffizienz eines Wärmeerzeugers. Mit dem Nutzungsgrad wird angegeben, wie hoch der als nutzbare Wärme verbleibende Anteil der eingesetzten Energie nach Abzug der Abgas-, Strahlungs- und Betriebsbereitschaftsverluste ist.
 
  • Der Anlagenwirkungsgrad drückt aus, welcher Anteil der erzeugten Wärmeenergie in den zu beheizenden Räumen genutzt wird.
 
  • Für die Ermittlung des Jahresnutzungsgrades wird betrachtet, wieviel Prozent der pro Jahr eingesetzten Energie als nutzbare Wärme verbleiben, hierbei werden sämtliche Wärmeverluste berücksichtigt. Der Jahresnutzungsgrad ist damit ein Maßstab, um die Wirtschaftlichkeit der gesamten Heizungsanlage beurteilen zu können.
 
  • Der Norm-Nutzungsgrad wird unter Normbedingungen mit standardisierten Mess- und Auswertungsverfahren ermittelt und dient zum energetischen Vergleich von Wärmeerzeugern.
     
Zweirohrsystem  

Bei einem Zweirohrsystem werden die Heizkörper parallel zum Wärmeerzeuger angeschlossen. Die Vorlauf-Verteilungsleitungen verlaufen im Kellergeschoss (untere Verteilung) oder Dachgeschoss (obere Verteilung). Über Steigleitungen und Stockwerksleitungen oder -verteiler gelangt das Heizungswasser zu den jeweiligen Heizkörpern. Über Rücklauf-Sammelleitungen oder -Fallleitungen fließt es zum Wärmeerzeuger zurück.
Bei unterer Verteilung werden Fall- und Steigleitungen parallel verlegt, wobei für die einzelnen Stränge Entlüftungsvorrichtungen vorgesehen werden müssen.

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